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HubSpot Custom Objects: Warum und wie du sie verwendest

Inhalt

Du arbeitest mit deinem CRM und merkst, dass es einfach nicht das erfasst, was dein Business wirklich ausmacht? Vielleicht trackst du Dinge, die nicht in die üblichen "Kontakte" oder "Deals" passen - Kursanmeldungen, Mietobjekte oder Abo-Services. Genau dafür gibt es HubSpot Custom Objects. Wir zeigen dir hier alles, was du wissen musst - von den Basics bis hin zu fortgeschrittenen Tipps. Dazu erfährst du, wie Zeeg CRM dir dieselben Features für viel weniger Geld bietet.

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Was sind HubSpot Custom Objects?

Stell dir Custom Objects wie dein eigenes Ordnungssystem in HubSpot vor. Du kennst die Standard-Kategorien: Kontakte, Unternehmen, Deals, Tickets und Produkte. Aber manchmal brauchst du einfach einen ganz anderen Ordner für deine speziellen Daten.

Nehmen wir mal an, du betreibst eine Hundeschule. Klar kannst du die Besitzer als Kontakte speichern und die Trainingsstunden als Deals anlegen. Aber was machst du mit den Hunden selbst? Jeder Hund hat eine eigene Rasse, ein Alter, Verhaltensnoten und seine Trainingsgeschichte. All das in den Kontakt des Besitzers zu stopfen wird schnell unübersichtlich.

Mit Custom Objects erstellst du einfach ein "Hunde"-Objekt. Jeder vierbeinige Kunde bekommt seinen eigenen Eintrag. Diese Hundeprofile verknüpfst du dann mit den Besitzern, Trainingsstunden und sogar mit Produkten wie Leckerlis oder Spielzeug. So passt sich dein CRM endlich an deine Arbeitsweise an, statt umgekehrt.

Das Praktische: Custom Objects funktionieren genauso wie HubSpots normale Objekte. Du kannst sie in Workflows nutzen, in Berichten verwenden und in deinen Marketing-E-Mails darauf verweisen. Sie sind vollwertige Bestandteile deines CRMs.

Standard-Objekte vs. Custom Objects: Was ist der Unterschied?

HubSpots Standard-Objekte haben viele Features, die im Hintergrund laufen und dir das Leben leichter machen. Company Insights füllt automatisch Unternehmensdaten aus, KI-Tools helfen bei der Datenbereinigung, und es gibt spezialisierte Reports für verschiedene Objekttypen.

Bei Custom Objects fällt das weg. Keine automatische Datenanreicherung, keine KI-Vorschläge. Du tauschst Komfort gegen Flexibilität.

Wann lohnt sich das? Meistens geht es um Beziehungen. Wenn du pro Kontakt oder Unternehmen nur eine Info brauchst, reichen Custom Properties völlig aus. Aber sobald du mehrere Einträge verwalten musst - mehrere Zertifikate pro Schüler oder mehrere Immobilien pro Makler-Kunde - sind Custom Objects die bessere Wahl.

Wichtiger Tipp: Lass dich nicht dazu verleiten, für alles Custom Objects zu erstellen. Jedes neue Objekt macht dein System komplexer. Fang klein an und erweitere nur, wenn du wirklich merkst, dass du mehr brauchst.

Wann sind Custom Objects sinnvoll?

Hier ein konkretes Beispiel: Du führst eine Software-Firma und musst individuelle Nutzerlizenzen verwalten. Jeder Kunde hat mehrere Lizenzen, jede mit eigenem Ablaufdatum, Features und Nutzungsdaten.

Du könntest Custom Properties erstellen: "Lizenz 1 Ablauf", "Lizenz 2 Ablauf" und so weiter. Aber was passiert bei zehn oder fünfzig Lizenzen pro Kunde? Du erstellst unendlich viele Properties und deine Kontaktdaten werden zum Chaos.

Hier glänzen Custom Objects: Ein "Lizenzen"-Objekt, jede Lizenz verknüpft mit dem passenden Kontakt und Unternehmen. Sauber und skalierbar.

E-Commerce-Unternehmen haben ähnliche Probleme. Standard-Deals funktionieren bei großen B2B-Verkäufen, aber Online-Bestellungen brauchen oft detailliertere Daten. Custom Objects erfassen jeden Bestellungsdetail und halten trotzdem saubere Kundenbeziehungen.

Immobilienmakler nutzen Custom Objects gerne für Objekte. Statt mehrere Properties als verschiedene Deals zu verwalten (verwirrend, wenn sich mehrere Interessenten für dasselbe Objekt interessieren), erstellen sie Immobilien-Objekte, die gleichzeitig mit mehreren Kontakten und Deals verknüpft sind.

Das Muster: Immer dann, wenn du mehrere ähnliche Datensätze brauchst, die detaillierte eigene Informationen benötigen.

HubSpot Custom Objects: Vor- und Nachteile

Vorteile Nachteile
✓ Komplette Flexibilität für deine Geschäftsdaten ✗ Keine automatische Datenanreicherung
✓ Funktioniert mit allen HubSpot Marketing-Tools ✗ Manche HubSpot-Features funktionieren eingeschränkt
✓ Komplexe Datenbeziehungen möglich ✗ Performance-Probleme bei vielen Objekten
✓ Zielgenaue Kampagnen mit eigenen Daten ✗ Team braucht mehr Einarbeitung
✓ Reports speziell für dein Geschäftsmodell ✗ Mehr manuelle Datenpflege nötig
✓ Personalisierte E-Mails und Listen ✗ Nur im teuren Enterprise-Plan (ab €150/Nutzer/Monat)
✓ Vollständiger Überblick über Kundenbeziehungen ✗ Gefahr von zu komplexen Strukturen

Die Vorteile sind überzeugend. Wenn Custom Objects gut laufen, verändern sie deine Sicht auf Kundenbeziehungen komplett. Du zwängst dein Business nicht mehr in HubSpots Standard-Framework, sondern baust genau das, was du brauchst.

Aber die Nachteile sind real. Ohne automatische Datenanreicherung machst du viel mehr Handarbeit. Und der Enterprise-Preis? Darüber reden wir gleich ausführlicher.

So erstellst und verwaltest du HubSpot Custom Objects

Der Aufbau selbst ist eigentlich einfach - du gehst in die HubSpot-Einstellungen, suchst den Bereich "Objekte" und legst los. Das Problem: Du musst vorher einige Entscheidungen treffen.

Welche Properties brauchst du wirklich? Wie soll das neue Objekt mit deinen bestehenden Daten zusammenhängen? Welche Namen machen für dein Team auch in einem halben Jahr noch Sinn?

Unser Tipp: Fang minimal an. Erstell dein Custom Object erstmal nur mit den wichtigsten Properties und Verknüpfungen. Erweitern kannst du später immer noch, aber Umbauen wird schwierig, sobald Daten drin sind.

Die Benutzeroberfläche kennst du schon - HubSpot macht Custom Objects genauso bedienbar wie die Standard-Objekte. Dein Team muss kein komplett neues System lernen, nur neue Datensatztypen verwenden. Trotzdem brauchen alle eine Schulung: wann nutzt man die neuen Objekte und wie hält man die Daten sauber?

Bei Custom Objects bist du selbst für die Datenqualität verantwortlich. HubSpot räumt nicht automatisch auf oder macht Verbesserungsvorschläge wie bei den Standard-Objekten. Du brauchst klare Prozesse für die Dateneingabe und regelmäßige Kontrollen.

Custom Objects in verschiedenen HubSpot-Bereichen

Jeder HubSpot-Hub arbeitet etwas anders mit Custom Objects - das zu verstehen hilft dir, mehr rauszuholen.

Im CRM Hub zeigen Custom Objects ihre wahre Stärke. Du siehst sie direkt bei verwandten Kontakten oder Unternehmen und bekommst so das komplette Bild deiner Geschäftsbeziehungen. Listen basierend auf Custom Object-Daten eröffnen völlig neue Möglichkeiten für Segmentierung, die vorher unmöglich waren.

Marketing Hub wird spannend bei der Personalisierung. Stell dir vor: E-Mails, die konkrete Produkte erwähnen, die der Kunde besitzt, oder auf spezifische Kurse verweisen, die er gemacht hat. Diese Art von Personalisierung geht weit über Standard-Objekte hinaus.

Dein Sales-Team hat plötzlich viel mehr Kontext bei Gesprächen. Statt Kunden nach ihrer Kaufhistorie zu fragen, sehen Verkäufer alles auf einen Blick. Das führt zu besseren Gesprächen und mehr erkannten Chancen.

Service-Teams können endlich Garantien, Service-Verträge oder spezielle Ausrüstung sauber zuordnen. Diese Infos passen nicht in Standard-Tickets, aber mit Custom Objects ist das kein Problem mehr.

Was kosten HubSpot Custom Objects?

HubSpot Custom Objects gibt's nur im Enterprise-Plan ab €150 pro Nutzer und Monat. Bei zehn Nutzern sind das schon €1.500 monatlich. Dazu kommt eine einmalige Onboarding-Gebühr von €3.500.

Das Pro-Nutzer-Modell wird teurer, je mehr dein Team wächst. Mehr Leute bedeuten nicht nur mehr Plätze, sondern mehr Plätze zum Enterprise-Preis. Für wachsende Unternehmen wird das schnell zur Belastung.

Viele Firmen stecken deshalb in der Zwickmühle: Sie brauchen Custom Objects für sauberes Datenmanagement, können sich aber die Enterprise-Investition nicht leisten. Als würdest du einen Schraubenzieher brauchen, aber die komplette Werkstatt kaufen müssen.

👉 Lies mehr über HubSpot's Preise.

Zum Glück gibt es Alternativen.

Spar dir den Enterprise-Preis: Lerne Zeeg Custom Objects kennen

Während HubSpot Custom Objects hinter einem €150/Nutzer/Monat Enterprise-Plan versteckt (plus €3.500 Setup), bietet dir Zeeg CRM dieselbe Funktionalität für nur €30/Nutzer/Monat. Du baust unbegrenzt Custom Objects und die exakte Datenstruktur, die dein Business braucht - ohne Preisschock.

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Andere CRMs behandeln Termine als Nebensache. Zeeg verbindet deine Custom Objects direkt mit Buchungs-Workflows. So trackst du deine Meetings automatisch im CRM - alles nahtlos integriert.

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Custom Objects richtig umsetzen: Best Practices

Erfolgreiche Custom Objects entstehen durch gute Planung und Disziplin. Erstmal musst du genau definieren, was du erreichen willst. Welche Beziehungen trackst du? Welche Reports brauchst du? Wie fließen die Daten durch deine Geschäftsprozesse?

Widerstehe der Versuchung, für alles Custom Objects zu bauen. Jedes neue Objekt macht dein System komplexer. Manchmal sind Custom Properties bei bestehenden Objekten wirklich die klügere Wahl, auch wenn Custom Objects eleganter aussehen.

Namen sind wichtiger als du denkst. Dein Team muss sofort verstehen, was jedes Objekt macht und wie es zu allem anderen passt. Nimm dir Zeit für gute Namen - später ändern sorgt für Verwirrung und Datenprobleme.

Training wird bei Custom Objects noch wichtiger. Dein Team hat keine Intuition dafür, wann sie die neuen Objekte nutzen sollen oder wie sie die Daten sauber halten. Klare Dokumentation, praktische Schulungen und regelmäßige Check-ins helfen allen dabei, das neue System zu verstehen.

Datenprüfung wird zur regelmäßigen Aufgabe. Ohne HubSpots automatische Features musst du selbst auf Datenqualität achten. Plan regelmäßige Reviews ein, um Fehler, Duplikate und unvollständige Einträge zu fangen, bevor sie zum Problem werden.

Die richtige Entscheidung für dein Business

Custom Objects können dein Business transformieren, aber sie sind kein Allheilmittel. Die wichtige Frage ist nicht, ob Custom Objects gut oder schlecht sind, sondern ob sie zu deiner Situation und deinem Budget passen.

Hat dein Unternehmen wirklich einzigartige Daten, die nicht in Standard-CRM-Strukturen passen? Musst du komplexe Beziehungen zwischen verschiedenen Datentypen verwalten? Dann könnten Custom Objects die Investition wert sein. Aber wenn Custom Properties bei Standard-Objekten reichen, ist das oft die bessere Wahl.

Die Gesamtkosten gehen über die Software-Lizenz hinaus. Implementierung, Training, laufende Pflege und Systemkomplexität - all das kostet Zeit und Geld. HubSpots Enterprise-Preise machen Custom Objects für viele Firmen unerschwinglich.

Genau deshalb haben Alternativen wie Zeeg CRM ihren Platz gefunden. Du bekommst die Custom Object-Power ohne Enterprise-Preisschild und kannst die Datenstruktur bauen, die dein Business wirklich braucht, ohne dein Budget zu sprengen.

Vergiss nicht: Das Ziel ist nicht das ausgeklügeltste CRM der Branche zu haben. Du willst eines, das dein Business effizienter und erfolgreicher macht. Manchmal bedeutet das Custom Objects, manchmal einfachere Lösungen - aber immer Tools, die zu deiner Realität passen, nicht zu deinen Träumen.

Quellen (Stand: Oktober 2025): HubSpot Website