Wer heute nach CallOne sucht, landet automatisch bei comdesk, denn die Marken wurden Ende 2025 zusammengeführt.
Was das bedeutet, welche Tarife und Funktionen CallOne (jetzt comdesk) bietet und wo zusätzliche Kosten entstehen können, schauen wir uns in diesem Artikel genauer an. Außerdem werfen wir einen Blick auf Zeeg, eine Plattform, die Scheduling, CRM und KI-Telefonie unter einem Dach vereint.
Was ist CallOne und was hat es mit comdesk zu tun?

CallOne und comdesk sind seit Ende 2025 offiziell eine Marke, auch wenn viele Unternehmen noch unter dem alten Namen nach der Plattform suchen. Tatsächlich gehörten beide schon lange zur selben Unternehmensgruppe, bevor die Zusammenführung nach außen hin sichtbar wurde. Wer also als Kunde bereits mit CallOne gearbeitet hat, arbeitet heute mit exakt demselben Team und denselben Systemen weiter, denn an Verträgen, Zugangsdaten oder Ansprechpartnern hat sich nichts verändert.
comdesk selbst ist seit 2008 im Bereich Business-Telefonie aktiv und positioniert sich als deutschsprachiger Anbieter, der sich an kleine und mittelständische Unternehmen ebenso wie an größere Teams richtet, die tägliches Anrufaufkommen strukturiert abwickeln wollen.
Die Hauptfunktionen der Plattform
Die comdesk-Plattform besteht aus vier klar abgegrenzten Produkten, die je nach Bedarf einzeln oder kombiniert genutzt werden können.
Cloud-Telefonanlage: Eine internetbasierte Telefonanlage, die klassische Hardware vollständig ersetzt, sodass anstatt physischer Geräte alle Funktionen über die Cloud laufen, auf deutschen Servern nach DSGVO-Standard. Der Funktionsumfang umfasst über 200 Features, darunter Rufgruppen, IVR-Sprachmenüs, Voicemail und Fax2Mail.
Contact Center Software mit ACD: Automatische Anrufverteilung für Teams mit hohem Anrufaufkommen, inklusive Warteschleifen, Live-Monitoring und Gesprächsaufzeichnung.
Teams-Telefonie: Vollwertige Telefoniefunktionen direkt aus Microsoft Teams heraus, ohne Wechsel in ein separates Tool.
KI-VoiceAgent: Früher als CallOne-Voicebot bekannt, bearbeitet der KI-gestützte Telefonassistent eingehende und ausgehende Anrufe selbstständig durch echte Dialogführung statt starrer Menünavigation.
CallOne-Preise: Was kostet die Plattform wirklich?
Beim ersten Blick auf die Preisübersicht wirkt die Struktur übersichtlich, doch wer genauer hinschaut, merkt schnell, dass der tatsächliche Gesamtpreis von vielen Faktoren abhängt und der Einstiegspreis nur ein Teil der Geschichte ist.
Die drei Tarife im Vergleich
Die comdesk-Plattform (ehemals CallOne) bietet drei Tarife an, die sich in Funktionsumfang und Preis deutlich unterscheiden. Über die einzelnen Paketpreise der comdesk-Plattform gibt die folgende Tabelle Aufschluss:
Essential
Der günstigste Einstieg in die comdesk-Plattform richtet sich an Teams mit überschaubaren Anforderungen. Im Paket enthalten sind hier grundlegende Telefoniefunktionen wie Rufnummern, kostenlose Rufnummernportierung, Voicemail, Bandansagen und ein zentrales Telefonbuch. Wer darüber hinaus weitere Funktionen wie CRM-Anbindungen oder ein Softphone benötigt, muss diese separat dazubuchen.
Business
Für wachsende Teams, die mehr als die Grundausstattung brauchen, ist der Business-Tarif der meistgebuchte Plan der Plattform. Er baut auf dem Essential-Paket auf und erweitert es um eine Flatrate für das deutsche Festnetz, das comdesk Softphone für die Nutzung vom Computer oder Smartphone aus, IVR-Sprachmenüs sowie ein Live-Dashboard zur Echtzeit-Übersicht. Auch die Teams-Telefonie ist in diesem Tarif bereits inklusive, sodass Anrufe direkt aus Microsoft Teams heraus möglich sind.
Professional
Der umfangreichste Tarif richtet sich an Unternehmen mit höheren Sicherheits- und Integrationsanforderungen. Zusätzlich zu allem aus dem Business-Paket sind hier eine Allnet-Flat für Deutschland, SSO mit SAML 2.0 für zentrale Nutzerverwaltung, Webhook- und REST-API sowie Premium Support bereits enthalten. CRM-Anbindungen, die in den günstigeren Tarifen noch extra kosten, sind im Professional-Tarif ebenfalls ohne Aufpreis verfügbar.
Alle drei Tarife können entweder monatlich oder jährlich abgerechnet werden. Wer sich dabei für die jährliche Abrechnung entscheidet, profitiert aber von den günstigeren Preisen, die in der Übersicht oben angegeben sind. Bei monatlicher Abrechnung fallen die Kosten entsprechend höher aus, was sich allerdings für Teams eignet, die mehr Flexibilität ohne längere Vertragsbindung bevorzugen.
Weitere Kostenfaktoren, die den Gesamtpreis beeinflussen
Der Einstiegspreis der Tarife gibt nur einen ersten Anhaltspunkt. Je nach Anforderungen können verschiedene Zusatzkosten entstehen, die in der CallOne-Preisübersicht nicht auf den ersten Blick sichtbar sind.
KI-Agent
Wer den KI-Agenten von comdesk „VoiceAgent“, nutzen möchte, wird in der öffentlichen Preisübersicht nicht fündig. Für dieses Produkt nennt comdesk nämlich keinen festen Preis, sondern erstellt stattdessen individuelle Angebote auf Anfrage, je nach Gesprächsvolumen und gewünschtem Funktionsumfang. Wer also plant, eines dieser Produkte einzusetzen, muss zuerst ein Angebot über das Kontaktformular auf der Website anfragen, bevor ein konkreter Preisvergleich möglich ist.
Integrationen
Anbindungen an CRM-Systeme wie HubSpot, Pipedrive oder Salesforce gehören zu den Funktionen, bei denen der Tarif einen großen Unterschied macht. Im Professional-Tarif sind sie ohne Aufpreis enthalten, während im Essential-Tarif 7,90 € pro User/Monat extra anfallen und im Business-Tarif noch 5,90 € pro User/Monat. Wer also mit einem günstigeren Paket startet und gleichzeitig auf eine CRM-Anbindung angewiesen ist, sollte die tatsächlichen CallOne-Preise sorgfältig kalkulieren.
CallOne-Support
Grundsätzlich beinhalten alle drei Pakete Zugang zum Hilfecenter, zum E-Mail- und Chat-Support sowie zum Telefonsupport. Der Umfang des CallOne-Supports bzw. comdesk-Supports unterscheidet sich jedoch je nach Tarif deutlich. Im Essential-Tarif fällt zunächst eine einmalige Ersteinrichtungsgebühr von 49 € an, die in den höheren Tarifen bereits inklusive ist. Zudem ist der Remote Support erst ab dem Business-Tarif verfügbar, und die optionale 24/7-Notfall-Hotline kann ebenfalls nur in den beiden teureren Paketen dazugebucht werden.
Rufnummern
Während man bestehende Nummern in allen Tarifen kostenlos in die comdesk-Plattform portieren kann, muss man neue Rufnummern dazukaufen. Dafür sind Blöcke an Ortsnetz-Rufnummern verfügbar, für die man jeweils eine einmalige Gebühr zahlt. Zur Auswahl stehen ein 10er-Block für 15 €, ein 20er-Block für 30 €, ein 50er-Block für 60 € sowie ein 100er-Block für 120 €, die in jedem Tarif frei gewählt werden können. Dahingegen sind internationale Rufnummern erst ab dem Business-Tarif auf Anfrage verfügbar und sind für Nutzer des Essential-Tarifs nicht zugänglich.
Flatrates
Zwar ist eine Festnetz-Flatrate für Deutschland bereits im Business-Tarif enthalten, wer allerdings auch Mobilfunknummern ohne Zusatzkosten anrufen möchte, braucht die Allnet-Flat, die erst im Professional-Tarif standardmäßig enthalten ist. Im Business-Tarif lässt sie sich für 9,90 € pro Nebenstelle/Monat dazubuchen, während im Essential-Paket keine von beiden Flatrates inbegriffen ist.
Schnittstellen
Der Zugang zu APIs ist im comdesk (ehemals OneCall) modular aufgebaut und wird je nach Tarif separat berechnet, wobei der Einstiegstarif Essential keinen Zugang zu jeglichen Schnittstellen hat. Die CallConnect API inklusive Webhook und Rest API kostet im Business-Tarif 99 € monatlich, während im Professional-Tarif 49 € monatlich berechnet werden. Andere einzelne Schnittstellen wie die CDR API, Click-to-Call API oder Statistics API schlagen in beiden Tarifen jeweils mit 19,90 € monatlich zu Buche.
Analyse und Reporting
Wie gut sich Anrufvolumen, Gesprächsqualität und Teamleistung auswerten lassen, hängt bei comdesk (ehemals CallOne) ebenfalls stark vom gebuchten Tarif ab. Standardstatistiken, ein Telefonie-Dashboard sowie eine tagesaktuelle Kostenaufstellung sind in allen drei Tarifen enthalten. Wer tiefer in die Auswertung gehen möchte, braucht jedoch mindestens den Business-Tarif, denn Gesprächsqualitätsstatistiken, Diagramme, grafische Auswertungen und eine Live-Anrufübersicht sind erst dort verfügbar. Individuelle Statistiken, also vollständig angepasste Auswertungen nach eigenen Kriterien, sind ausschließlich im Professional-Tarif enthalten.
Sicherheit und Verschlüsselung
Eine solide Grundausstattung an Sicherheitsfunktionen bieten alle CallOne-Preise mit 2FA, DDoS-Schutz, TLS- und SRTP-Verschlüsselung sowie IP- und Regionssperren, die in jedem Paket enthalten sind. Wer darüber hinaus allerdings VPN-Tunnel für Endgeräte benötigt, findet diese erst ab dem Business-Tarif. Zusätzlich sind Single-Sign-On mit SAML 2.0 sowie Microsoft- und Google-Anbindung für die zentrale Nutzerverwaltung und Site-to-Site-VPN ausschließlich im Professional-Tarif verfügbar.
Zeeg: Wenn Terminbuchung, CRM und KI-Telefonie in einem reichen

comdesk (ehemals CallOne) löst die Telefonie zuverlässig, stößt aber dort an Grenzen, wo Unternehmen auch KI-Agenten, Terminbuchung und Kundenverwaltung in einem Tool abdecken wollen. Wer nach einer Lösung sucht, die all das nativ kombiniert, sollte sich Zeeg genauer anschauen.
Zeeg ist eine Scheduling-CRM-Plattform mit nativ integrierten KI-Sprachagenten. Konkret bedeutet das, dass der KI-Agent eingehende Anrufe beantwortet, ein echtes Gespräch mit dem Anrufer führt, automatisch die relevanten Kontaktdaten erfasst und den passenden Termin direkt im Kalender bucht. Dazu werden zudem Gesprächstranskripte und Anrufprotokolle im eigenen Zeeg-CRM oder wahlweise einem angebundenen System gespeichert. Anders als bei comdesk, wo CRM-Systeme zwingend über externe Tools abgedeckt werden müssen und Terminbuchung vom KI-Agenten nicht übernommen werden kann, gehören diese Funktionen bei Zeeg zum nativen Funktionsumfang der Plattform.
Konkret umfasst die Plattform unter anderem folgende Funktionen:
- KI-Sprachagent für ein- und ausgehende Anrufe, der Gespräche in mehreren Sprachen selbstständig führt, Kontaktdaten erfasst und Termine ohne manuellen Aufwand direkt im Kalender einträgt
- Automatische Erinnerungen und Follow-ups, die vor und nach Terminen verschickt werden
- Smart-Routing, über das eingehende Anfragen anhand definierter Routing-Regeln automatisch an die zuständige Person oder das passende Team weitergeleitet werden
- Kalenderintegrationen mit Google Kalender, Outlook, Microsoft Teams, Apple Kalender und weiteren gängigen Kalendersystemen
- CRM-Anbindungen an HubSpot, Salesforce, Pipedrive und weitere Tools für eine lückenlose Datenpflege sind neben dem Zeeg-CRM möglich
- Vollständige DSGVO-Konformität durch europäisches Server-Hosting und ISO 27001-zertifizierte Rechenzentren
Anders als bei comdesk, wo Preise für KI-Agent und Contact Center Software nur auf Anfrage verfügbar sind, legt Zeeg alle Tarife offen. Demnach starten Einzelnutzer dauerhaft kostenlos mit dem Starter-Plan und wer mehr benötigt, wechselt in einen der bezahlten Tarife, die bei jährlicher Abrechnung bei 10 € pro User/Monat im Professional-Plan beginnen, über 16 € pro User/Monat im Business-Plan bis hin zu 30 € pro User/Monat im Scale-Plan reichen. Der KI-Sprachagent ist ab dem Professional-Tarif verfügbar und wird über minutengenaue Credit-Pakete wie folgt abgerechnet:
Wer comdesks KI-Telefonassistenten einsetzt und dabei merkt, dass Terminbuchung und Kundenverwaltung in separaten Tools landen, findet in Zeeg eine Plattform, die genau diese Bereiche zusammenführt, entweder als Ergänzung zum bestehenden comdesk-Telefonie-Setup oder als eigenständige Lösung.
Fazit
comdesk, die Nachfolgemarke von CallOne, ist eine solide Business-Telefonie-Plattform mit vier klar abgegrenzten Produkten und einem breiten Integrations-Ökosystem. Besonders für Unternehmen im deutschsprachigen Markt, die Wert auf DSGVO-konforme Infrastruktur, deutschen Support und flexible Tarife legen, ist das Angebot durchaus attraktiv. Allerdings lohnt es sich vor der Entscheidung zum Anbieter, die CallOne-Preise genauer unter die Lupe zu nehmen, denn der Einstiegspreis gibt nur einen Teil des tatsächlichen Gesamtpreises wieder. Hier werden Integrationen, bestimmte Schnittstellen und erweiterte Supportleistungen je nach Tarif separat berechnet, wobei hinzu kommt, dass die Preise für die Contact Center Software und KI-Agent nicht öffentlich einsehbar sind und so nur schwer eingeschätzt und verglichen werden können.
Wer hingegen über die Telefonie hinausdenkt und Terminbuchung sowie Kundenverwaltung ebenfalls abdecken will, merkt schnell, dass comdesk dafür externe Tools voraussetzt. Zeeg geht einen anderen Weg und vereint KI-Sprachagent, Buchungsfunktionen und CRM in einer Plattform, ohne dass dafür zwingend separate Systeme nötig sind.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kostet comdesk im Monat?
Die comdesk-Plattform bietet drei Tarife an, die je nach Laufzeit unterschiedlich berechnet werden. Bei jährlicher Abrechnung beginnt der Essential-Tarif bei 3,90 € pro User/Monat, der Business-Tarif bei 9,90 € und der Professional-Tarif bei 19,90 €. Wer monatlich abrechnen möchte, zahlt entsprechend mehr, hat dafür aber keine längere Vertragsbindung. Zu den CallOne-Preisen kommen jedoch je nach Anforderungen Zusatzkosten für Integrationen, APIs oder bestimmte Supportleistungen hinzu, die nicht in jedem Tarif standardmäßig enthalten sind.
Welcher comdesk-Tarif eignet sich für kleine Teams?
Für kleine Teams mit grundlegenden Anforderungen ist der Essential-Tarif ab 3,90 € pro User/Monat ein solider Ausgangspunkt. Sobald jedoch CRM-Anbindungen, ein Softphone, Zugang zu mehr CallOne-Support oder IVR-Sprachmenüs benötigt werden, lohnt sich ein Blick auf den Business-Tarif, da diese Funktionen im Essential-Paket nicht enthalten sind und separat dazugebucht werden müssen.
Kann ich bei comdesk meine bestehende Rufnummer behalten?
Ja, die Portierung bestehender Rufnummern ist in allen drei Tarifen kostenlos möglich. Wer zusätzliche Nummern benötigt, kann Rufnummernblöcke gegen eine einmalige Gebühr erwerben, wobei internationale Rufnummern erst ab dem Business-Tarif auf Anfrage verfügbar sind.
Was ist der Unterschied zwischen dem CallOne Softphone und der Hybrid-Telefonie?
Das CallOne Softphone, heute unter comdesk bekannt, ermöglicht es, Anrufe direkt vom Computer, Tablet oder Smartphone aus zu tätigen und zu empfangen, ohne zusätzliche Hardware zu benötigen. Hybrid-Telefonie geht einen Schritt weiter, denn dabei laufen VoIP und Microsoft Teams gleichzeitig auf derselben Plattform, sodass beide Systeme parallel genutzt werden können. Während das Softphone also den Hardware-Aufwand ersetzt, ermöglicht die Hybrid-Telefonie die kombinierte Nutzung zweier Telefoniesysteme innerhalb desselben Setups.
Was unterscheidet Zeeg von comdesk?
Beide Plattformen arbeiten mit KI-gestützten Sprachagenten, verfolgen dabei aber unterschiedliche Ansätze. comdesk ist auf Telefonie spezialisiert und setzt für die Kundenverwaltung auf externe Tools und bietet keine automatisierte Terminbuchung durch den KI-Agenten an. Zeeg hingegen kombiniert KI-Telefonie, Terminbuchung und ein natives CRM in einer einzigen Plattform, sodass der gesamte Weg vom ersten Anruf bis zum gebuchten Termin ohne separate Systeme abgedeckt werden kann. Zudem legt Zeeg alle Tarife einfach zugänglich offen, während comdesk für den VoiceAgent und die Contact Center Software nur individuelle Angebote auf Anfrage erstellt.
Alle Informationen wurden den folgenden Quellen entnommen (Zuletzt abgerufen am 20.05.2026)
1. comdesk schafft transparente Lösungen zu transparenten Preisen
2. Teams Telefonie: Smarte Lösung für Business-Kommunikation
3. Contact Center Software mit ACD
4. comdesk Cloud Telefonanlage: Flexibel & modern telefonieren
5. comdesk VoiceAgent: Sprachassistent für Kundenservice & Vertrieb
6. Integrationen der comdesk Telefonanlage auf einen Blick
7. API-First-Plattform für ganzheitliche Business Telefonie-Lösungen





